Wil überholt GC
Juhuu! Der Fussballclub Wil ist endlich wieder vor den Grasshoppers klassiert (Seite 21):

Wen die wirkliche Tabelle interessiert: Man findet sie zB hier
Dank an Sandro für den Hinweis
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PendlerblogErklärte 20-Minuten-Fans erklärten 20 Minuten [*14. Februar 2005; † 12. Dezember 2006] |
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Juhuu! Der Fussballclub Wil ist endlich wieder vor den Grasshoppers klassiert (Seite 21):
Unser treuer Leser theroots stellt nach der Lektüre eines 20-Minuten-Artikels wichtige medientechnische Fragen:
Ihren kapitalen Fehlpass, der Thun den Siegtreffer ermöglichte, haben Sie verdaut?
Wicky: Ein Fehlpass kann mich nicht kaputtmachen. Wenn ich das nicht abhacken könnte, hätte ich mich sofort auswechseln lassen müssen.
Ich habe während der heutigen 20-Minuten-Lektüre (S. 35) mit grossem Bedauern feststellen müssen, dass ich den heutigen Hip-Hop-Slang nicht mehr verstehe.
Es gibt bestimmt viele Leute, die diese beiden redaktionellen Beiträge über Nike und STA als pfiffige Sonderwerbeform bezeichnen.
Der Benjamin hat uns auf einen Beitrag in der Onlineausgabe zu folgendem Thema aufmerksam gemacht.
"Was hängt da an der Decke?
-Eine A-Bombe?
-Ein Lautsprecher, aus dem gerade der französische Aussenminister zu hören ist?
-Eine Mohammed-Karrikatur?"
Von: pendlerblog@gmx.ch
Betreff: Beitrag fürs Pendlerblog?
Datum: 10. Februar 2006 10:54:29 GMT+01:00
An: marco.boselli@20minuten.ch, peter.waelty@20minuten.ch, redaktion@20minuten.ch
Guten Tag Herr Boselli, guten Tag Herr Wälty
(Entschuldigen Sie bitte, falls sie das Mail mehrmals erhalten haben, ich habe im Impressum Ihre Adressen nicht gefunden)
Unter der URL http: //pendlerblog.blogspot.com betreiben wir ein Weblog, das sich kritisch, aber eigentlich eher satirisch, mit 20 Minuten auseinander setzt. Wie wir kürzlich gelesen haben, sollen sie angeblich schon mal von unserem Weblog gehört haben. Das freut uns natürlich.
Nun zu meinem Anliegen. Am 14. Februar feiern wir unser einjähriges Bestehen. Aus diesem Grund werden wir in der Zeit bis dahin auf unserem Blog auch täglich Nicht-Pendlerblogger mit Beiträgen zum 20 Minuten zu Wort kommen lassen. Diverse Blogger haben bereits einen Gastauftritt bei uns absolviert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die meisten sehr kritisch über 20 Minuten äussern, auch eine kurze Recherche bei der Blogsuchmaschine Technorati und bei Google spülte eine grosse Anzahl negativer Kommentare über 20 Minuten zu Tage.
Weil wir gerne ein "sportliches Verhältnis" zu Ihnen pflegen würden, möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich ebenfalls mittels eines Gastbeitrags in unserem Blog über ihre Zeitung zu äussern, gewissen Kritiken entgegenzutreten, positive Aspekte ihrer Arbeit zu unterstreichen.
Sie könnten uns beispielsweise erklären, welche Qualtitätsmerkmale Sie an 20 Minuten besonders wichtig finden und die Leistung herausstreichen, dass dank 20 Minuten wieder vermehrt jugendliche Leser zur Tageszeitung greifen.
Falls sie keine Lust dazu haben, etwas über 20 Minuten zu schreiben, würde uns natürlich ihre Meinung zu unserem Blog interessieren. Sie können uns als das mieseste Blog der Welt verschreien oder uns auch nur schlicht zum Geburtstag gratulieren.
Egal was sie schreiben, wir versprechen Ihnen hoch und heilig, dass wir ihren Beitrag nicht verändern, sondern ihn so publizieren, wie Sie ihn uns senden.
Sie denken sich jetzt bestimmt: "Für so was haben wir keine Zeit". Wir würden uns aber auch über einen ganz kurzen Beitrag freuen.
Falls Sie das machen möchten, wären wir froh, vor dem 14. Februar, besser noch so schnell wie möglich, einen Beitrag von Ihnen zu erhalten. Am besten mit einem Bild (von Ihnen oder irgendwas, irgendwem sonst) und einem kleinen Text zu sich selbst (beispielsweise: Marco Boselli ist Chefredaktor von 20 Minuten. Er liest täglich das Pendlerblog und mag Spiegelei mit Paprika bestreut.....)
Was denken sie über dieses Angebot?
Freundliche Grüsse
der unmündige Leser und Hund Basil
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![]() Pendlerblog-Herausgeber der unmündige Leser (l.) und Hund Basil (r.) feiern den ersten Geburtstag mit einer Flasche Bois des Dames, Corbieres, Chateau Etang des Colombes 2001 ZÜRICH - Am 14. Februar feiert das Pendlerblog seinen ersten Geburtstag. Seit einem Jahr lesen die Blogger freiwillig 20 Minuten, die grösste Tageszeitung der Schweiz. Sie suchen Fehlleistungen, die sie anschliessend auf dem Weblog publizieren und kommentieren. Diesen Blattkritik-Service bieten sie der 20-Minuten-Redaktion kostenlos an. Was am 14. Februar 2005 mit einem Eintrag über von Knorr gekaufte redaktionelle Inhalte begann, ist heute eines der beliebtesten Watchblogs der Schweiz. Das Pendlerblog erfreut sich einer explosiv wachsender Leserzahl. Durchschnittlich besuchen es 250 Personen täglich (Visits). Vor einem Jahr waren es erst zwei. Somit hat sich der Traffic um 12'500 Prozent gesteigert. Zum Vergleich: 20-Minuten-Online konnte im Jahr 2005 nur gerade 25 Prozent zulegen (Quelle Wemf). Der überragende Erfolg von Pendlerblog im Lesermarkt gilt es dennoch zu relativieren. Zwar schauen sich täglich 250 Menschen das Pendlerblog an. Dies bedeutet aber auch, dass sich rund 947'750 20-Minuten-Leser das Pendlerblog nicht anschauen (Quelle Mach Basic 2005). 947'750 Menschen werden also nicht aufmerksam gemacht auf die stümperhaft gekürzten Agenturmeldungen, schlecht ausgewählten, bestenfalls willkürlich untertitelten Symbolbildern und nicht als Anzeige gekennzeichnete Werbung in 20 Minuten. Helfen Sie mit, diese Zahl zu verringern. Im Folgenden finden Sie ein paar Höhepunkte des Pendlerblog-Jahres: Werbung im redaktionellen Teil 20 Minuten ist sehr erfolgreich im Verkauf von nicht als Anzeige gekennzeichneten Werbungen im redaktionellen Teil. An Spitzentage wie beispielsweise dem 10. Januar 2006 finden sich bis zu neun solcher Anzeigen in der Zeitung. Pendlerblog sammelt diese Anzeigen auf der gelben Seite. Symbolbilder Da 20 Minuten kaum eigene Fotos schiesst und trotzdem zu einem grossen Teil aus Bildern besteht, müssen immer wieder seltsame Symbolbilder verwendet werden, die dann mit noch seltsameren Bildlegenden versehen sind. Das grosse Symbolfoto-Quiz Ein Spezialist von Intel Jöh Ölboren Ressort Spezialeffekte Die Knuffi-Affäre Das merkt doch niemand Wie diese Form von "Fotojournalismus" entsteht, hat das Pendlerblog in zwei Beiträgen erklärt: Fotojournalismus leicht gemacht I Fotojournalismus leicht gemacht II Lob Das Pendlerblog ist aber nicht immer nur kritisch. Gelegentlich lobt es 20 Minuten auch für hervorragende Leistungen: Ein Lob Noch ein Lob Schon wieder ein Lob Insult Awards Die Pendlerblog-Autoren stossen nicht immer auf Wohlwollen. Des öfteren werden sie von anonymen Kommentarschreibern beleidigt. Aus diesem Grund vergeben sie regelmässig Preise für die besten Beleidigungen. Insult Awards November 05 Eigenwerbung Wie andere erfolgreiche Unternehmen neigt auch 20 Minuten zur Selbstüberschätzung. Dies äussert sich unter anderem in der Eigenwerbung. Juhuu wir haben eine Katastrophe Einmalige Karrierechance 20min.ch I 20min.ch II 20min.ch III Eine Analyse Peinlich Und dann gibt noch Dinge, die sind einfach nur peinlich |
Pendlerblog ist stolz, dass es Pendlerblog gibt. 1 Jahr Pendlerblog |
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Von BloggingTom ![]() Was hätte 20 Minuten auch besseres passieren können: Gäbs das Pendlerblog nicht, würde (bei mir) auch heute noch kein Hahn nach der Gratiszeitung krähen. Doch die Chefredaktion von 20 Minuten strafte das Pendlerblog noch vor kurzem mit Ignoranz, heute gibt (Online-)Chefredaktor Wälty immerhin zu, schon vom Pendlerblog gehört zu haben. Gelernt hat Wälty daraus aber gar nichts, obwohl er den Pendlerbloggern eigentlich dankbar sein müsste: Dankbar dafür, dass sie dank dem Pendlerblog viele neue Leser gewonnen haben, auch wenn darunter wohl einige wie ich sein werden, die eher auf Fehler- und Peinlichkeitssuche sind, als das sie Interesse an den "News von jetzt!" haben. Happy Birthday Pendlerblog! |
Neben seinem BloggingTom schreibt Tom auch noch in seinen weiteren Blogs Travelblogger und Hotlinking Blog 1 Jahr Pendlerblog |
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Bloggt den Blick! Von Karl Börnstein und Stefan Schaer ![]() Aber: Wärs ein Problem, wenn wir nicht wüssten, was in «20 Minuten» steht? Kaum. «20 Minuten» hat die Schweizer Medienlandschaft zwar verändert, ist aber inhaltlich ziemlich irrelevant. «20 Minuten» ist einfach Teletext mit Bildern, populär gemacht. Das wissen auch die Pendlerblogger. Unten auf der Site lesen wir: Eigentlich wollten wir ja den Blick besprechen. Aber leider haben wir kein Geld um den Blick zu kaufen. Wir warten darauf, dass uns die 20-Minuten-Redaktion ein Gönnerabo des Blicks bezahlt, damit wir unseren Fokus verlagern können. Das Warten muss ein Ende haben: Bloggt den Blick, liebe Pendlerblogger! Erklärt, was «Blick» verklärt. Ergänzt, was «Blick» weg lässt. Führt eine Kampagne gegen «Blick»-Kampagnen. Und wenn euch die «20 Minuten»-Redaktion das Abi nicht bezahlen will, dann sammeln wir für euch. |
Karl Börnstein und Stefan Schaer sind Herausgeber von Blattkritik.ch 1 Jahr Pendlerblog |
Tobistar nimmt sich unseren Geburtstag zum Anlass, seine gesammelten Beobachtungen zu 20 Minuten nochmals Revue passieren zu lassen.
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Intensiver lesen Von Sandro Feuillet ![]() ![]() |
Sandro Feuillet ist Mitgründer und Autor des Politik Forum ignoranz.ch 1 Jahr Pendlerblog |
Nachdem 20 Minuten letzte Woche etwas unglücklich die dunkelhäutigen Menschen aus der Puma-Werbung als Sozialmissbraucher bezeichnete, hat die Zeitung am Donnerstag (S. 16) eine Inserate-Kombination fabriziert, der wir eher zustimmen können:
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Watchdogs, die Mehrwert schaffen Von Philippe Welti ![]() Das publizistische Erfolgsprodukt 20 Minuten müsste seinem Argus dankbar sein: Ein Blick auf den Pendlerblog erspart eine Menge Zeit bei der Blattkritik, die dann zur Qualitätssteigerung des Blattes frei wird. Die immer grösser werdende Leserschar dankt Euch. In diesem Sinne sage auch ich Euch: Weiter so! Der durch den Pendlerblog geschaffene Mehrwert müsste vom Hause Tamedia eigentlich finanziell abgegolten werden. |
Philippe Welti war Geograph, Hotelmanager und Journalist. Heute ist er Senior Consultant bei der Klaus J. Stöhlker AG. Er isst gerne gut, liebt die Medien, wirft täglich einen Blick auf 20 Minuten und lebt und kommuniziert u.a. auch auf Planet Welti. 1 Jahr Pendlerblog |
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Von Daniel Rei ![]() "Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsse ein "20min"-Watchblog eröffnen…" schrieb ich im Juni 2005 Bald gewann es, dank ins Mark treffender Beobachtungen, mehr Leser und wurde zu einem der beliebtesten Weblogs der Schweizer Blogosphäre. Auch die Macher des Gratisblatts wurden darauf aufmerksam und liessen so manche bösen Kommentar fallen (auch wenn sie bis heute behaupten, nicht mehr als bloss "davon gehört" zu haben). Und wir freuten uns, und es war gut so. Doch so, wie die in der Pendlerzeitung dargelegten Weis- und Wahrheiten oftmals mehr den Weissagungen eines Pendlers (oder von ananova.com) entsprachen, so spitzfindig, bisweilen kleinlich waren die Beobachtungen der vergrösserten Autorenriege, und ich verlor allmählich das Interesse. Nun wird Pendlerblog ein Jahr alt, und wenn ich mir die Beiträge der letzten zwei, drei Wochen so ansehe, so lacht mein Herz, denn die Pendlerblogger befinden sich auf dem Weg zur Besserung - oder die "20 Minuten"-Redaktion leistet sich wieder gröbere Schnitzer. Nur weiter so! |
Daniel Rei ist das Laestermaul, für das nebst Lasagne auch sprachliche Fehlbarkeiten gefundene Fressen darstellen. 1 Jahr Pendlerblog |
Lenker in Andelfingen erwischt...titelt 20 Minuten heute auf Seite 3. Als ehrliche Staatsbürger lesen wir ja gerne Dinge wie "Bankräuber erwischt" oder "Vergewaltiger erwischt" und müssen nun daraus wohl schliessen, dass 20 Minuten den "Lenker" zur neuen Verbrecherkategorie geadelt hat, so ähnlich wie "Schlepper".
Was tun mit dem grossen Lottogewinn von 285 Millionen Franken? 20 Minuten hat sich dazu eine Online-Bilderstrecke ausgedacht.
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Den Grossen auf die Finger (sc)hauen Von Martin Hitz ![]() Und den Erfolg auf dem Leser- und Anzeigenmarkt kann 20 Minuten ja nun wirklich niemand absprechen. Auf dem Papier hat man, was die Leserzahlen angeht, den Blick bereits überholt. Und im Web ist dies laut Peter Wälty, Leiter des Internetauftritts von 20 Minuten, nur noch eine Frage der Zeit (Zitat Wälty: "Insofern werden wir wohl gar nicht anders können als früher oder später den Blick zu überholen und Nummer eins zu werden"). Erfolg kann aber blind machen, so blind zum Beispiel, dass die Trennlinien zwischen redaktionellem und Anzeigenteil nur noch verschwommen wahrgenommen und Press Releases und Publireportagen schnell einmal mit Eigenleistungen verwechselt werden. Wer kann da als Lotse im Nebel dienen? Wer (sc)haut den Erfolgsverwöhnten auf die Finger? Gut möglich, wenn auch eher unwahrscheinlich, dass Peter Wälty den Pendlerblog tatsächlich nicht liest, wie er jüngst im Interview mit persoenlich.com zu Protokoll gegeben hat. Sicher wird er ihn aber lesen lassen. Denn wo sonst bekommt er ein Gratis-Korrektorat? Und wo eine unentgeltliche und dazu noch unterhaltend zu lesende Blattkritik? Gut deshalb, dass es 20 Minuten gibt. Denn gäbe es sonst den Pendlerblog? Happy Birthday! Und übrigens: Was wäre denn, wenn der Blick sich für das Geschäftsmodell von 20 Minuten entscheiden würde, was - wie man hört - nicht ganz auszuschliessen ist? |
Martin Hitz ist Herausgeber von Medienspiegel.ch (der übrigens gerade seinen 3. Geburtstag feiert!), seit einem Jahr Projektleiter des Web-Newsauftritts von Schweizer Fernsehen und demnächst wieder offen für Neues. 1 Jahr Pendlerblog |
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Von Jürgen Brandstifter ![]() 20 Minuten ist eine Zeitung, die einem das Gefühl gibt, Bescheid zu wissen, wo man doch nur einen äusserst eigentümlichen Blick auf das Weltgeschehen erhält. Journalistischer Ethos wird kalt lächelnd übergangen und die Themen werden nach äusserst seltsamen Kriterien ausgewählt. Es ist deshalb gut zu wissen, dass das Pendlerblog als digitaler Sisyphos unermüdlich gegen dieses Blatt ankämpft. Denn das Ganze ist doch immerhin amüsant zu lesen, wenn es auch ganz offensichtlich nichts nützt. Denn 20 Minuten ist heute genauso beschissen wie in der Zeit vor dem Pendlerblog, die Redaktion macht immer noch die gleichen Fehler. Aber der Anblick eines Tramwagons, in dem morgens jeder einzelne Reisende die 20 Minuten liest, ist nicht mehr ganz so erschreckend, wenn man weiss, dass irgendwo da draussen ein paar Leute die Zeitung mit Freude und pingeligster Genauigkeit unter die Lupe nehmen. Denn der Kampf gegen 20 Minuten ist nicht leicht. Es fällt schwer, eine Zeitung zu boykottieren, die nichts kostet und dann erst noch ein Kreuzworträtsel sowie Calvin-und-Hobbes-Comics beinhaltet. Dank dem Pendlerblog muss ich jetzt kein schlechtes Gewissen mehr habe, wenn ich dieses Käseblatt trotz allem mitnehme. Denn nach dem Kreuzworträtsel kann ich mich ja dann dort zum Ausgleich gebührend über die 20 Minuten aufregen. A Propos Kreuzworträtsel: Zwei Fragen quälen mich schon seit Jahren, wer kann mir weiterhelfen? 1. Tanzfigur der Quadrille, 3 Buchtsaben. 2. Kosename der spanischen Königin, ebenfalls drei Buchstaben. Irgendjemand? |
Jürgen Brandstifter wäre gerne Medienwissenschaftler, schreibt für das Lismal-Magazine und weiss nicht, was eine Quadrille ist. 1 Jahr Pendlerblog |
Manchmal ist es wie verhext. Da möchte man unbedingt dazugehören zu den coolen Leuten in den coolen Clubs; und dann blamiert man sich so sehr, dass man es nie mehr wagen sollte, sich diesen Clubs auch nur auf 100 Meter zu nähern. Dieses Schicksal erleidet heute mal wieder die Chillout-Redaktion, die erneut versucht, ihre fachliche Szenekompetenz unter Beweis zu stellen:
"LUZERN - Für einmal war am Wochenende nicht der Sedel-Club, sondern das Konzerthaus Schüür die Hauptstätte des Punks. Zum dreissigsten Geburtstag der Location liess diese gleich mehrere Urgesteine auffahren." (S. 38)
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Von Christian Leu ![]() Also, Bern, Helvetiaplatz Tramhaltestelle, Fahrbahnseitig einen Kasten. |
Christian Leu ist der Leumund, betreibt Relab.ch und Blogtrends.info und wollte mal Schweizer Kulturminister werden. 1 Jahr Pendlerblog |
Wow! Die Bastelbude von 20 Minuten-Online hat jedem Redaktor ein Space-Shuttle-Cockpit gebaut, in welchem er die Zugriffszahlen zu seinen hochwertig gecopypasteten Premium-Content-Inhalten jederzeit überprüfen und analysieren kann. Diese Nutzerüberwachungsanlage wird meiner Meinung nach zurecht in der Eigenwerbung angepriesen.
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Die Diskriminierung der Langschläfer Von Fredy Künzler ![]() Manchmal finde ich dann doch ein zerfleddertes Exemplar samt ausgefülltem Kreuzworträtsel im Zug, doch in letzter Zeit werden auch diese Chancen seltener. Ein Lichtblick sind bloss die Schulferien: dann ist offenbar die Nachfrage nach Pendlerblogs Lieblingsblatt kleiner. Selbstverständlich habe ich dies bereits einmal den Verantwortlichen bei 20 Minuten gemeldet, aber diese sind derzeit auf mich eher schlecht zu sprechen, und so bleibt meine Bitte nach gerechter Verteilung oder grösserer Auflage ungehört :-( Happy Birthday, Pendlerblog! |
Fredy Künzler ist Unternehmer, Autor von CH Internet Szene und blog.kuenzler.ch und kandidiert für den Gemeinderat von Winterthur. 1 Jahr Pendlerblog |
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Von Fuzzy ![]() |
Fuzzy betreibt das berüchtigte Infamy-Weblog und mag gerne Spiegelei mit Speck. 1 Jahr Pendlerblog |
Gestern hat 20 Minuten das Inserat der SVP etwas unglücklich mit dem Inserat von Puma kombiniert (Pendlerblog berichtete). Und nun das: 20 Minuten entschuldigt sich (S. 3).
via Ignoranz
via Jürg, Persönlich und Infamy
Heute hatte ich leider keine Zeit das 20 Minuten zu lesen. Zum Glück gibt es genug Leute, die das für uns tun. Hier ein paar Zuschriften von heute:
Bei 20min.ch fürchtet man wohl auch Vergeltungsschläge von Terroristen, aber nur von arabischen. Denn der christliche und hinduistische oder buddhistische Gott sieht man auf dem Bild sehr schön dargestellt, nicht so Allah, dem hat der Layouter den Bart abgeschnitten. So bleiben wir nur halb informiert und die Redaktion von 20min auf der sicheren Seite. Respekt!
Diesmal hat 20 Minuten dem Oberassistenten grosse Freude bereitet: Bei diesem Diagramm wurden die Achsen sauber beschriftet. (Seite 22, über die Vorzüge des Webs)
Im Namen der Wissenschaft wurden heute zwei versteckte Werbebotschaften im redaktionellen Teil von 20 Minuten platziert. Proband Otto schildert uns, wie er heute beim Lesen des Pendlerblatts die persuasive Wirkung auf affektiver, kognitiver und konativer Ebene erlebt hat:
"Als ich heute aufgestanden bin, habe ich mich als erstes gefragt, wo sich wohl die STA-Weltenbummler befinden (Die Rede ist von diesen Weltenbummlern, Anm. Pendlerblog). Ich habe schon lange nichts mehr von ihnen gehört und auch den Firmennamen STA habe ich fast vergessen. Zum Glück hat mich dann 20 Minuten aufdatiert: Aline und Alain sind in Sudamerika und Cosima und Valerie in Asien. Wow. Jetzt freue ich mich: "Was im Verlauf ihres grossen Abenteuers geschieht, verraten die zwei Teams ab morgen wieder mit einer wöchentlichen Kolumne." So schön. Ich bin gespannt und kann fast nicht darauf warten, bis sie mir verraten, wo sie als nächstes sind.
Und noch was: 20 Minuten hilft mir wiedermal aus der Patsche, weil ich nicht wusste, was ich heute Abend kochen soll. Ich mache jetzt "Gemüse Mix unter Knusperhaube", wie mir Knorr ähh 20 Minuten heute rät. (Seite 45)"
Ein kleines Bilderrätsel auf 20 Minuten online. Die Aufgabe: Finde die Socken.
Nackt, wie der Maler sie schuf
Gesehen an der Olympus Fashion Week in New York: Traditionelle chinesische Kleider wie man sie kennt, möchte man meinen. Doch die Damen sind nackt (bis auf die Socken) und nur von einer dünnen Farbschicht umhüllt.
Im Interview mit Persönlich zum neuen Webauftritt von 20 Minuten äussert sich mit dem Herrn Online-Chefredaktor W. auch das erste Mal ein 20-Minuten-Mitarbeiter öffentlich zum Pendlerblog:
Persönlich: Abschlussfrage: Im Internet beobachtet der Pendlerblog 20 Minuten auf Schritt und Tritt. Ist der Weblog für Sie ein Ärgernis, oder pflegen Sie ein sportliches Verhältnis zu den Bloggern?Die Offenheit für Kritik von Herrn Online-Chefredaktor W. kann auch besonders gut hier hier hier hier hier oder hier nachvollzogen werden.
Herr Chefredaktor W.: Ich hab schon davon gehört. Allerdings haben wir gegenwärtig wichtigere Dinge zu tun als uns über ein paar Blogger zu ärgern. Ansonsten sind wir offen für Kritik.
Heute darf sich Herr Online-Chefredaktor W. im Interview mit Persönlich.com, trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, selber auf die Schulter klopfen und den www.20min.ch-Relaunch feiern:
"Wir können nicht anders, als früher oder später den Blick zu überholen"
...in die 20-Minuten-Online-Redaktion verschafft uns heute byzeth.com. Das Blog hat ein paar sensible Daten gefunden, die bei 20 Minuten offen auf dem Webserver rumliegen und auch nach 8 Studen noch immer nicht entfernt wurden. Besonders brisant: Das File stellenprozent.xls gibt aufschluss über Stellenkürzungen. Da dürften sich wohl einige 20-Minuten-Mitarbeiter über die Indiskretion ihres Chefs nerven. Auch Blogging-Tom befindet: "Nicht sehr professionell"