13 Februar 2006

Blattkritik.ch: Geburtstagsserie, Teil IX

Am 14. Februar wird Pendlerblog einjährig. Das feiern wir. Und verschiedene Gastautoren feiern mit - heute bitten uns Karl Börnstein und Stefan Schaer, den Blick zu bloggen.

Bloggt den Blick!

Von Karl Börnstein und Stefan Schaer


Wir lesen «20 Minuten» selten. Nicht, weil wir nicht gern 10 Minuten in «20 Minuten» blättern würden, sondern weil das Gratisblatt in Bern für Spätaufsteher kaum zu haben ist. Mit anderen Worten: Wir wissen eigentlich nur, was bei «20 Minuten» läuft beziehungsweise schief läuft, weil wir den Pendlerblog lesen – täglich und mit Vergnügen. Happy Birthday Pendlerblog!

Aber: Wärs ein Problem, wenn wir nicht wüssten, was in «20 Minuten» steht? Kaum. «20 Minuten» hat die Schweizer Medienlandschaft zwar verändert, ist aber inhaltlich ziemlich irrelevant. «20 Minuten» ist einfach Teletext mit Bildern, populär gemacht.

Das wissen auch die Pendlerblogger. Unten auf der Site lesen wir:

Eigentlich wollten wir ja den Blick besprechen. Aber leider haben wir kein Geld um den Blick zu kaufen. Wir warten darauf, dass uns die 20-Minuten-Redaktion ein Gönnerabo des Blicks bezahlt, damit wir unseren Fokus verlagern können.

Das Warten muss ein Ende haben: Bloggt den Blick, liebe Pendlerblogger! Erklärt, was «Blick» verklärt. Ergänzt, was «Blick» weg lässt. Führt eine Kampagne gegen «Blick»-Kampagnen.

Und wenn euch die «20 Minuten»-Redaktion das Abi nicht bezahlen will, dann sammeln wir für euch.

Karl Börnstein und Stefan Schaer sind Herausgeber von Blattkritik.ch
1 Jahr Pendlerblog

2 Kommentare:

Am 13 Februar, 2006 14:03 meint Anonymous theroots ...

"Und wenn euch die «20 Minuten»-Redaktion das Abi nicht bezahlen will, dann sammeln wir für euch."

Besser nicht. Wieso für etwas schlechtes zahlen, wenn man es auch gratis haben kann? Das Geld für die grössere Bebilderung kann man sich schliesslich sparen.

 
Am 13 Februar, 2006 22:06 meint Blogger orpheus ...

Die Weltwoche verdient es – viel eher als der Blick – kritisch zerlegt zu werden.
Schlagzeilen zur Zementierung von Vorurteilen wie
"Warum es so schwierig ist kein Rassist zu sein" sollten endlich gebührend verurteilt werden...
Nur – warum sollte man einem solchen miesen Blatt überhaupt Aufmerksamkeit schenken?
Kritik an der NZZ wäre auch nicht schlecht, immerhin gibt es hier zumindest den Anschein von Kritikfähigkeit.

 

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