15 August 2006

Update Inserat

Liebe Inserate-Spenderinnen, liebe Inserate-Spender

Es wird Zeit, dass ich ihnen ein kleines Update zu unserer Inserate-Aktion liefere. Seit Mai 2006 sammeln wir Geld für ein Pendlerblog-Inserat im 20 Minuten. Aus dem Ideenwettbewerb ist schliesslich der Entwurf zu folgendem Inserat hervorgegangen (hier in der leicht überarbeiteten, aktuellen Version)



Ich bin stolz, ihnen mitteilen zu können, dass wir nun insgesamt 2200.- Schweizer Franken gesammelt haben für unser Inserat im 20 Minuten. Herzlichen Dank für Ihre grosszügigen Spenden!

Trotz dieser guten Nachricht sind wir am Verzweifeln. All unsere Versuche mit 20 Minuten Kontakt aufzunehmen, sind gescheitert. Wir haben mehrere Mails gesendet: Wir haben um einen Platz im redaktionellen Teil gebeten, wir haben um ein Inserate-Offerte im regulären Anzeigenteil gefragt, wir haben 20 Minuten mehrmals an unser Vorhaben erinnert. Nie hat uns 20 Minuten geantwortet.

Im Bewusstsein, dass wir unseren Spendern einen seriösen Umgang mit den gespendeten Geldern schuldig sind, habe ich dann sogar zum Telefon gegriffen. Am 20. Juli hab ich den Verlagsleiter angerufen, um mich über den schlechten Kundenservice bei 20 Minuten zu beklagen. Leider war er gerade im Urlaub; aber seine äusserst freundliche und verständnisvollen Stellvertreterin hat mir versichert, dass wir innerhalb weniger Tage ein Angebot in unserer Mailbox hätten.

Seither ist schon wieder fast ein Monat verstrichen und immer noch kein Angebot für ein Inseratplatz bei uns eingetroffen. Dabei wäre das Geschäft so lohnenswert für 20 Minuten:
  • 2200 Franken Umsatz
  • Nach Bedarf ein fabelhaftes Gegengeschäft (Skyscraper oder Fullbanner auf Pendlerblog)
  • Keine 2200 Franken für ein Konkurrenzunternehmen (zb: "heute")
  • Immenser Imagegewinn durch ein sportliches Miteinander
Liebe Spenderinnen und liebe Spender, liebe Leserinnen und liebe Leser.
Ich weiss wirklich nicht mehr, was wir machen sollen. Wir sind ratlos und wissen nicht wie wir mit dem Schweigen von 20 Minuten umgehen können. Vielleicht haben Sie ja mehr Glück und können herausfinden, wieso 20 Minuten das von Ihnen gespendete Geld nicht annehmen will und wieso 20 Minuten unsere aufrichtigen Versuche, Kontakt aufzunehmen, ignoriert.

Die Telefonnummern lauten wie folgt:

20 Minuten:
Telefon Redaktion: 044 248 68 20
Inserate-Annahme: 044 248 66 93
Telefon Verlag: 044 248 66 20
mehr im Impressum

Über jeden Hinweis an pendlerblog@gmx.ch oder Beitrag, auf den wir linken können, sind wir sehr dankbar.

21 Kommentare:

Am 15 August, 2006 16:46 meint Anonymous Anonym ...

Wie wärs mit einem Inserat in Heute? Die scheinen euch ja zu mögen, da wirds evtl. auch ein bisschen günstiger. Oder im Blick. Da ihr dank anonymen Spender den ja sowieso zukünftig lesen werdet...

 
Am 15 August, 2006 17:18 meint Anonymous Anonym ...

Wie wär's mit einer Demo an der Werdstrasse? Vielleicht schaffen wir's damit sogar in die Tele Züri News. ^^

 
Am 15 August, 2006 17:22 meint Anonymous Anonym ...

Als Spender schlage ich vor, dass das Geld verwendet, um Blick-Abos zu kaufen. 20 Minuten hat es nicht verdient, ohne Gegenleistung weiterhin Kritik auf diesem hohen Niveau zu erhalten.

Ich denke, dass Blick-Chefredaktor Werner de Schepper einen weitaus interessanteren Gegenspieler darstellen würde. Schliesslich ist er bekannt dafür, sich nicht vor Gegners zu verstecken, sondern mit diesen die Konfrontation (würde man von einem Theologen so zwar nicht erwarten) zu suchen

Ich wäre froh, wenn sich hier auch noch andere Spender zu alternativen Verwendung der gesammelten Mittel äussern würden.

 
Am 15 August, 2006 17:37 meint Anonymous Anonym ...

HEUTE
ANZEIGEN PRINT
Mario Cecchin, Verkaufsleiter
Tel. 044 259 60 50
Fax 044 259 68 94
Dufourstrasse 23, 8008 Zürich
heuteanz@heute-online.ch

 
Am 15 August, 2006 17:56 meint Anonymous Anonym ...

vielleicht beim verlag einer aussenstelle versuchen?
zB. Basel
061 264 71 77

Altbewährt. Die Methode mit der Hintertüre.

 
Am 15 August, 2006 18:34 meint Blogger Misanthrop ...

Ich empfehle für die 2200.- ein Catering-Service für die 20minuten Journis zu organisieren. Champagner und Hummer als Überraschung direkt in die Redaktion liefern lassen und eine liebe Karte dazu. Wiegt sie mit Freundlichkeit in Sicherheit, und wenn sie nicht mehr aufpassen, scheisst ihnen in den Briefkasten! Genau so hätte es auch mein grosses Vorbild Gandhi gemacht. Ehrlich!

 
Am 15 August, 2006 18:44 meint Blogger Der unmündige Leser ...

misanthrop. Genau das haben wir schon vorher in Erwägung gezogen. Wir haben uns dann aber für das Inserat entschieden.

 
Am 15 August, 2006 18:47 meint Anonymous Der endliche Leser ...

Das Inserat gehört ins 20minuten. Erst gross den Mund aufmachen und sich dann heulend an den Ringier-Rockzipfel hängen? Ein 20min-Inserat bei der Konkurrenz schalten kann jeder - strengt euch gefälligst an!

 
Am 15 August, 2006 20:20 meint Anonymous Anonym ...

wie wär's, wenn ihr mal wie der leumund das ja auch gelegentlich macht, einfach einmal anrufen würdet und mit der inserateannahme sprechen würdet?

und dann könntet ihr den anruf ja mal aufnehmen, damit wir mithören können, wie die an der werdstrasse live on air reagieren..

 
Am 15 August, 2006 22:32 meint Anonymous Anonym ...

ou ja, telefon aufnehmen ist super!

 
Am 15 August, 2006 22:57 meint Anonymous P. W. ...

Haha :) Ich fiende die idé mit dem übreraschung ugt!
wie misandropp gesagt hat. aber nur für die chèfs.

Gez.
P. W.

nein niecht peter wälti - haha

 
Am 16 August, 2006 03:09 meint Anonymous tombluechild@hotmail.com ...

mit erlaub schlage ich folgendes vor:

die aggressive marketing methode bei einer gratis zeitungen (ich will keine namen nennen...) abzukupfern!

will heissen: leute mit "00 minuten" westen verteilen das inserat direkt (zum beispiel am hb) den armen pendlern die schlaftrunken so ein abfall blatt gefasst haben, sozusagen als gratis beilage...

oder ist das verboten?

 
Am 16 August, 2006 10:09 meint Anonymous Anonym ...

was sicherlich verboten ist: ein telefongespräch aufzunehmen, ohne den anderen darüber vorweg in kenntnis gesetzt zu haben.

 
Am 16 August, 2006 15:51 meint Anonymous Duke ...

ich bin auch dafür, dass wir das schicksal besser selber nehmen sollten. bis die kollegen von der werdstrasse mal den finger rausnehmen, ist das spendenkonto auf mindestens 20'000 angewachsen.

mein plan: das inserat wird auf handliche kleber gedruckt und dann, in einer gut koordinierten aktion, früh morgens auf alle in den boxen liegenden exemplare von 20minuten, geklebt.

inwieweit dieses vorgehen als sachbeschädigung interpretiert werden könnte, entzieht sich meiner kenntnis. angesichts der gravierenden journalistischen umweltverschmutzung, die von 20minuten ausgeht, denke ich könnte man das risiko jedoch in kauf nehmen.

 
Am 16 August, 2006 17:47 meint Blogger Der unmündige Leser ...

Hallo Leute. Alle eure Ideen sind fantastisch. Und natürlich werden wir einige davon in Betracht ziehen. Trotzdem würden wir halt immer noch gerne wissen, wieso 20 Minuten uns ignoriert. Und uns selber geben sie keine Auskunft dazu. Also wer ein klärende Anruf tätigen könnte, würde uns sehr helfen.

 
Am 16 August, 2006 20:08 meint Anonymous schorsch ...

Der endliche Leser hat recht, strengt euch gefälligst an! ;)

Die Spender (ich gehöre auch dazu) haben nicht für irgend ein Inserat gespendet, sondern explizit für ein solches im 20Minuten. Ich denke, ihr schuldet es ihnen, die knapp 2000.- nicht plötzlich für andere Zwecke zu (miss)brauchen...

 
Am 17 August, 2006 15:53 meint Blogger Margg77 ...

Übrigens: heute finde ich im 20 Minuten ein ganzseitiges Inserat für die Abendzeitung "heute"... DIE habens wenigstens geschafft :-). Die Abendzeitung "heute" könnte doch ein pendlerblogs.ch-Inserat in 20 Minuten schalten :-)?

 
Am 29 August, 2006 10:53 meint Blogger Tim der Grosse ...

So schwer kanns doch nicht sein oder? Da werdet ihr euch doch kurz einen Firmennamen ausdenken (zB Rosen Fridolin, oder vielleicht kennt ihr sogar jemanden, dessen Firmannamen ihr missbrauchen dürft?), einen Inserateplatz aushandeln, die Rechnungsadresse angeben (kann ja auch die der Grossmutter sein) und dann nur noch das Inserat geschickt. Die vom Layout werdens ev. gar nicht schnallen. Und wenn doch: es kann niemand dem Rosen Fridolin verbieten, ein Inserat zu schalten, das für den Pendlerblog wirbt. Aber eben, für allfällige Reklamationen vielleicht doch besser eine Firma, die es wirklich gibt. Wer stellt sich zur Verfügung?

 
Am 09 September, 2006 21:53 meint Anonymous leidender (ehren)werther ...

Liebe Leidensgenossen
Wie ich am eigenen Leib erfahren habe (schrieb maturarbeit über besagtes blättchen)funktioniert der Mail verkehr mit 20 Minuten nur in eine Richtung. Ich bekam (wenn, dann nach wochen bis MONATEN) eine Antwort.

Ich würde euch vorschlagen die unkommunikativen 20 Minuten-Mitarbeiter direkt (vorname.name@20min.ch)anzuschreiben. Das Organigramm stelle ich gern zur Verfügung: http://www.yousendit.com/transfer.php?action=download&ufid=45CBDC3566929683

Oder dann per Telefon und oder Briefkastenfirma.
mfg
leidender (ehren)werther (nicht verwandt mit werdstrasse)

 
Am 25 September, 2006 17:10 meint Anonymous >flo ...

Wieso macht ihr nicht eine einfache Offertenanfrage für ein Inserat? Dabei müsst ihr nur diese Angaben machen:

Grösse des Inserats (?? x ?? mm)
Farbigkeit (4-farbig)
Erscheinungsdatum
elektronische Datenlieferung

Vielleicht noch schreiben, dass es sich um Werbung für eine Website handelt und das ganze an die entsprechende E-Mail-Adresse schicken (nur Name als Absender reicht fürs erste):

Nationale Kunden: verlag@20minuten.ch

Lokale Kunden Zürich verlag@20minuten.ch

Lokale Kunden Bern: verlag.bern@20minuten.ch

Lokale Kunden Basel: verlag.basel@20minuten.ch

Lokale Kunden Luzern: verlag.luzern@20minuten.ch

Lokale Kunden St. Gallen: verlag.sg@20minuten.ch

 
Am 31 Oktober, 2006 08:08 meint Anonymous tromboni ...

Spart noch ein wenig, bis Ihr auf die notwendigen 36250.– für ein farbiges 1/1 Inserat kommt und bucht es bei der Tamedia. Die machen alles für Geld.

 

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