21 November 2006

Pendlitzerpreis 2006: Übergabe-Gala mit viel Prominenz

BASEL - Der diesjährige Pendlitzerpreis ist am Montag im Braunen Mutz Basel verliehen worden. Gewinner der begehrten Journalistenauszeichnung ist Wolfgang Bortlik.

Der Literaturkritiker Bortlik setzte sich gegen 120 Konkurrenten aus der deutschen und französischen Schweiz durch. Laut den Jurymitgliedern D. U. Leser und H. Basil überzeugte Bortlik, weil er sich als Meister auf dem Gebiet der Buchkritik beweise und mit einer für das Feuilletongewerbe untypisch verständlichen Sprache auf wenig Platz das Maximum heraus hole (Pendlerblog berichtete).


Steht jetzt auf der Cheminee-Bank bei Wolfgang Bortlik: Der Pendlitzer-Wanderpokal


Schon auf dem roten Teppich bedankte sich Bortlik bei seinen zahlreich angereisten Fans: "Ohne euch wäre ich nicht so weit gekommen". Während der Dankesrede, zu der nur geladene Gäste Zutritt hatten, konnte er die Tränen der Freude nicht verstecken: "Ich bin extrem stolz auf den Preis und fühle mich geehrt."

Emotionaler Moment im Braunen Mutz: Wolfgang Bortlik (m.) nimmt den Pendlitzer-Preis von H. Basil (l.) entgegen, während er D. U. Leser (r.) die Hand schüttelt.

Der Pendlitzer-Preis ist der wichtigste Journalistenpreis, der jedes Jahr an Mitarbeiter der Pendlerzeitung 20 Minuten vergeben wird. Die Jury besteht aus H. Basil und D. U. Leser; beide sind Herausgeber des 20-Minuten-Fanportals "Pendlerblog".

Mit dem Pendlitzer-Preis sollen positive journalistische Leistungen belohnt und positive Anreize für Qualitätsbewusstsein geschaffen werden. Der Pendlitzer-Preis ist dotiert mit einem Nachtessen bei Aladin-Kebap (oder in einer gleichwertigen Lokalität), einer Partie Vier-Gewinnt mit H. Basil und einem Vortrag über Abba von D. U. Leser.

Weitere Informationen:
Pendlitzer-Preis 2006: Der Gewinner
Bekanntmachung Pendlitzer-Preis

6 Kommentare:

Am 21 November, 2006 21:21 meint Anonymous Anonym ...

wow! nochmals herzliche gratulation an bortlik - ein verdienter sieger!

hat er denn auch schon seine preise abgeholt? oder kommt da noch ein zweiter zeremonieller teil, wo wir uns dann endlich am abba-vortrag erfreuen können?

übrigens kommt es mir so vor, wie wenn euer titel "übergabge-gala mit viel prominenz" doch irgendwie auch eine bitterböse anspielung auf 20min von letzter woche war als die schlagzeile im bond-special lautete: "halb hollywood bei premiere in zürich" (oder ähnlich - online leider nicht abrufbar). auf den bildern dort waren dann nämlich nur die bond-darsteller, ein mister schweiz sowie tina turner (wohl am ehesten noch hollywood-feeling, obwohl sie ja in züri lebt) abgebildet waren. halb hollywood!

 
Am 21 November, 2006 21:27 meint Anonymous Anonym ...

nochwas (liegt zwar bereits einige tage zurück, aber ist dennoch irgendwie typisch 20min).

milton friedmann ist tot (http://www.20min.ch/tools/suchen/story/25274063). im artikel schreibt 20min "Er war ein strenger Verfechter der Freien Marktwirtschaft [...]". ich persönlich mit meinen wirtschaftskenntnissen behaupte da genau das gegenteil - das wort "verfechter" sollte wohl viel eher für "kämpfer" stehen. (siehe vielleicht auch http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman)

allenfalls ist das auch gar nicht fehler von 20min. der text stammt offenbar von AP.

wäre trotzdem interessant, wer da wo wie und wenn überhaupt einen fehler gemacht hat.

 
Am 21 November, 2006 21:58 meint Anonymous Anonym ...

Ich hab's geahnt: Der unmündige Leser ist ein Cola-Trinker.

 
Am 21 November, 2006 23:33 meint Blogger Der unmündige Leser ...

Nein. Das ist meine Eigenurinkur.

 
Am 21 November, 2006 23:35 meint Anonymous Anonym ...

Der unmündige Leser ist ein strenger Verfechter der Eigenurinkur

 
Am 23 November, 2006 16:43 meint Anonymous schnappi ...

du meinst also, friedmann sei ein "kaempfer der freien marktwirtschaft" gewesen? sozusagen ein ritter, der im auftrag des heiligen mammon sein leben riskiert hat, um die freie marktwirtschaft zu beschuetzen?

spass beiseite wuerde ich sagen, es sollte "verfechter der theorie der freien marktwirtschaft" heissen. aber egal wir wissen ja, was gemeint war. zum teufel mit herrn duden, im zeitalter des sms zaehlt eben jedes wort.

 

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