08 September 2006

Leserzuschriften erste September-Woche

Auch leidenschaftliche 20-Minuten-Liebhaber wie ich finden nicht jeden Tag Zeit, ihr Leibblatt zu lesen. Deshalb lassen wir heute erneut unsere Leser zu Wort kommen.

Der südafrikanische Inder

Sie erinnern sich: Letzte Woche wurde an der Chilbi in Hombrechtikon ein Inder verprügelt. Heute nun liest man in 20 Minuten (S. 7):



Danke an Hank für den Hinweis. Er fügt noch an: "20min macht eine sensationelle Geografische Entdeckung. "Der Inder ist auch ein Südafrikaner" muss wohl an einer Erdplattenverschiebung liegen."

Unglaubliches Internet

(heute, S. 26)


Peter meint dazu: "Vielleicht ist "eine Millione" ein Mittelding zwischen Million und Milliarde".

Kopfrechnen mit 20 Minuten
"Im Gegenzug erhält er das unbeschränkte Nutzungsrecht für die DREI (Hervorhebung von Pendlerblog) Internetadressen www.schweiz.org, www.suisse.org, www.svizzera.org und www.switzerland.org." (gestern, S. 24)
Hinweisgeber Chrugail kommentiert: "Ich kann mich irren, aber damals, als ich in der ersten Klasse war, gab 1 + 1 + 1 + 1 als Ergebniss 4"

Ressort Wortwahl

Chrigu findet folgende Wortwahl im Lead etwas unpassend (online):
"Die 8-jährige Tochter griff sich das Steuer und lenkte das Auto an den Pannenstreifen"
Denn im Artikel steht:
"Die 47-jährige Frau war zusammen mit ihrer Tochter von St. Gallen in Richtung Meggenhus unterwegs, als sie wegen eines medizinischen Problems in Ohnmacht fiel. Der Wagen prallte zuerst unkontrolliert in ein vorausfahrendes Auto und dann gegen die linke Leitplanke."

"Darauf griff die Achtjährige geistesgegenwärtig ins Steuer und lenkte den Wagen bei der Verzweigung Meggenhus auf die A1 in Richtung Rorschach. Der Wagen durchbrach einen Wildschutzzaun und kam ungefähr hundert Meter ausserhalb der Autobahn zum Stillstand."
Geografiestunde für Zürcher Lokalredaktoren

Folgender Hinweis kann ich leider nicht überprüfen. Online ist der Fehler korrigiert:

Dario, ein Leser der Berner Ausgabe vom Dienstag hat uns geschrieben: "...da stand, eine leiche sei auf der altenbergstrasse gefunden worden. die person sei wahrscheinlich von der kirchenfeldbrücke gesprungen. dumm nur dass die kirchenfeldbrücke auf der anderen seite der stadt ist. der mann ist also ziemlich weit gesprungen"

Nachtrag, 11. Sept., Hund Basil:
Pendlerlogleser Sesselfurzer liefert den Beweis für Darios Feststellung:
Sesselfurzer: "Hier die Medienmitteilung der Stapo Bern. Es war also die Kornhausbrücke und nicht die Kirchenfeldbrücke. Aber zur Verteidigung von 20min muss man sagen, das beide Wörter mit K beginnen und mit brücke aufhören."

2 Kommentare:

Am 19 September, 2006 04:32 meint Anonymous Dominik Müller ...

-->"Pendlerlogleser Sesselfurzer liefert den Beweis für Darios Feststellung"

Lüge oder Beweis?

 
Am 19 September, 2006 12:34 meint Anonymous Anonym ...

"Folgender Hinweis kann ich leider nicht überprüfen..."

Gegrüsst seist du, o Akkusativ!

 

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