22 Juni 2006

Neues journalistisches Genre entdeckt

Neben den schon lange bekannten als redaktionelle Beiträge getarnten Anzeigen gibt es in 20 Minuten seit gestern (S. 5) ein neues journalistisches Genre. Dürfen wir vorstellen:

Die als News getarnte Richtigstellung



Eleganter kann man wohl kaum über eigene Fehlleistungen berichten.

Nachtrag, der unmündige Leser, 18:45 Uhr:
Wie der Medienspiegler richtig anmerkt, ist dieses journalistische Genre schon länger bekannt, beispielsweise bei der NZZ

6 Kommentare:

Am 22 Juni, 2006 14:59 meint Anonymous Anonym ...

"Als News getarnte Richtigstellung".
Das ist wirklich grosse Klasse. Weiter so, unmündiger Leser!

 
Am 22 Juni, 2006 15:04 meint Blogger Der unmündige Leser ...

Ist das wahre Anerkennung oder ironisch gemeinte Häme?

 
Am 22 Juni, 2006 15:23 meint Anonymous frenetic ...

"[...] um einen anderen Club."

Ja um welchen denn? Ist die Detail-Vorenthaltung gerade im Trend?

"Die Schweizer Nati hat am vergangenen Montag nicht gegen Brasilien gewonnen, sondern gegen eine andere Mannschaft."

Etwas mehr Aufklärung hätte ich mir von 20-Minuten also schon erhofft.

 
Am 22 Juni, 2006 15:56 meint Anonymous Anonym ...

Vielleicht wollten sie einfach ganz sicher gehen, diesmal nichts falsches zu schreiben.

 
Am 22 Juni, 2006 17:35 meint Blogger Der Medienspiegler ...

So neu ist dieses Genre nun auch wieder nicht. Die allseits geschätzte "NZZ" macht's regelmässig vor: siehe z.B. hier

 
Am 09 Januar, 2007 14:29 meint Anonymous Anonym ...

Vielleicht haben sie es an ähnlicher Stelle veröffentlichen wollen, wie die vorherige Nachricht über den Nachtclub. Schon mal darüber nachgedacht?

 

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