16 Januar 2006

Darf man auf Staatsbesuch einen bunten Pulli tragen?



Es ist vielleicht besser, wenn 20-Minuten-Redaktore auch solch banale gesellschaftliche Fragen nicht selber kommentieren. Das könnte ja bös in die Hose gehen. Deshalb schreiben sie lieber die Kommentare von anderen ab, wie beispielsweise heute im Artikel zum bolivianischen Präsidenten Evo Morales (S. 10), dessen Kleidungsgeschmack anscheinend nicht nur auf der Redaktion von 20 Minuten Empörung auslöst:
"Der bunt gestreifte Alpaka-Pullover sei ein «Kleidungsstück der Missstimmung, weit entfernt vom offiziellen Protokoll», kritisierte eine mexikanische Zeitung."

Soso. Irgendeine mexikanische Zeitung hat also irgendwas gesagt. Wer die folgende Frage richtig beanwortet, gewinnt einen grauen Apalaka-Pullover mit aufgedruckter Kravatte: Welche Relevanz hat die Meinung einer nicht-genannten mexikanischen Zeitung zur Farbe des Pullovers eines bolivianischen Mannes auf Besuch in Spanien, China oder Südafrika für die Zeitungsleser in der Schweiz?

5 Kommentare:

Am 16 Januar, 2006 15:39 meint Blogger Der unmündige Leser ...

Ah jetzt versteh ichs. Mexiko liegt in Bolivien.

 
Am 16 Januar, 2006 16:49 meint Anonymous Elisabeth ...

Bald kanns noch bunter werden...
auf allen Ebenen des Lebens
Multikulturell - ein Herz und eine Seele, wie schön wärs!

 
Am 16 Januar, 2006 20:01 meint Anonymous Anonym ...

Sehr schön. Der Mann hat Stil.

 
Am 18 Januar, 2006 21:30 meint Blogger Hund Basil ...

Wahrscheinlich gibts 20 Minuten auch in Mexiko.

 
Am 24 Januar, 2006 10:29 meint Blogger lead dog ...

netter pulli :-)
by the way: alpaka heisst der woll-spender.
gruss, der b(io)logger

 

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